Barfuß

Manchmal träume ich davon, im freien Fall zu schweben, meinen Körper sich zu erzittern, wie bei einem 9,5er Beben. Träume davon, mein endliches Dasein...

Ein Schritt zurück – A bare minimum

Nun geht es in diesem Artikel aber nicht um Babys, sondern um die Gesellschaft und die Zeit in der sich unsere Gesellschaft gerade befindet. Wir stehen vor enormen, unermesslichen Herausforderungen, die wir uns, wenn wir ehrlich zueinander sind, selbst zuzuschreiben haben. Denn während unser Hirn weiterhin (und zugespitzt formuliert) dessen der Jäger und Sammler gleicht, hat sich unsere Lebenswelt insbesondere in den letzten wenigen Jahrzehnten rasant verändert. Unser Gehirn wird dabei von Reizen, Entscheidungen und Herausforderungen geflutet. Täglich und in jedem Kontext.

Eine Kette glücklicher „Zufälle“

Ich verspüre das Bedürfnis, euch ein kleines Update zu geben – das vorzeitige Reiseende liegt nun doch schon wieder unzählige Monate zurück. Die erste Woche in der Heimat konnte ich noch richtig auskosten, doch danach wusste ich für viele Wochen nicht so recht, was ich mit mir anfangen sollte. Schließlich wäre ich eigentlich noch monatelang auf dem Fahrrad unterwegs gewesen.

Ein vorzeitiges Ende

Ich könnte viele Ausreden dafür finden, warum ich meine Radreise bereits hier in der Türkei, Samsun, direkt am schwarzen Meer nach nun gut 3.500 km vorzeitig beende. Ich könnte es aufs Wetter schieben, auf die endlos langen von Fahrzeugen gefüllten Bundesstraßen oder (/und) auf den nimmer enden wollenden Höhenmeter.

Sonne

Am kommenden Montag, den 31.03, bin ich bereits vier Wochen unterwegs. Ich hab gerade kurz mit dem Finger geschnippt und genauso kurzweilig fühlt sich diese lange Zeit bereits an. Ich verliere immer mehr den Überblick über Zeit wie auch Wochentage, unterscheide nicht mehr zwischen Woche und Wochenende. Konstrukte und Konzepte fangen an, sich aufzulösen.

Verlier dich selbst – Ein Buch oder so

Auf einen Impuls von außen folgend habe ich nach meiner letzten Radreise von Rheinsheim nach Sizilien (Radeln gegen Mobbing) einfach drauf losgeschrieben. Jeden Wochentag für rund eineinhalb Monate habe ich jeden Tag mehrere Stunden geschrieben, gelöscht, ergänzt, verworfen. Geschrieben statt mich zu fragen, ob es das nun wirklich braucht, ob das überhaupt jemand lesen würde und ob, nun ja, was?

こんにちは – Kon’nichiwa – Radeln für den Frieden (im Kopf)

Natürlich hab ich die Entscheidung völlig naiv getroffen und im Nachhinein ist das so genau richtig gewesen. Denn hätte ich zu viel darüber nachgedacht und schon von der Entscheidung viel Energie in die Recherche gesteckt, hätte ich mich womöglich eines besseren besinnt? I dunno! Aber ich rede hier ja um den heißen Brei, also auf zum Punkt: Ich werde mit dem Fahrrad in Rheinsheim starten und nach Japan radeln!

Reisehighlights Teil III

Nachdem ich nun bereits einige Highlights meiner Reise vorgestellt habe, möchte ich im dritten Teil noch über eine ganz besondere Form von Highlights berichten, Begegnungen! Das Schöne an Reisen und insbesondere wenn man große Strecken auch allein zurücklegt ist, dass man immer wieder auf neue Menschen trifft, tolle Konversationen führt und manchmal gar Freunde fürs Leben gewinnt.

Lass dich inspirieren!

Wir alle lassen uns gerne von anderen inspirieren und jeder von uns hat seine Vorbilder, Idole oder gar Gurus. Es müssen auch nicht immer unbedingt die großen Namen einer Szene, eines Sports oder des Films sein, nein. Auch Freunde und Familie können einen inspirieren, manchmal im Kleinen, manchmal aber auch im Großen. Heute möchte ich euch daher ein paar meiner Inspirationen vorstellen.

Blick in den Kopf

Wirklich spannend bei solchen Radreisen finde ich, was in einem Kopf so alles vor sich geht. Von Himmelhochjauchzend über, heute alles ganz fein, bis tief trübe Stimmung ist da mit Sicherheit alles bei und ich möchte in diesem Beitrag mal gemeinsam mit euch in meinen Kopf gehen.

Alport und bitte was, hä?

Jede Reise kommt mit Herausforderungen und so wurde ich auch auf meiner Radreise mit ein paar Wesentlichen konfrontiert. Beide sind allerdings keine Neuheit für mich und beide verlangen mir schon seit meiner Kindheit und gerade auf langen Reisen einiges ab. Ich rede von meiner Schwerhörigkeit und von meinem Alport-Syndrom.

Ausrüstung für die Radreise nach Sizilien

In diesem Artikel möchte ich euch gerne meine komplette Ausrüstung für die Radreise von Rheinsheim nach Sizilien vorstellen. Auch gibt es hier einen Einblick in meine Learnings und damit insbesondere eine ehrliche Meinung zu einzelnen Ausrüstungsgegenständen und was ich bei meiner nächsten Radreise ganz sicher anders machen werde.

Spenden und Hard Facts der Radreise

Nachdem ich nun alle Daten mithilfe einer klassischen Excel-Tabelle ausgewertet habe, möchte ich euch diese natürlich nicht vorenthalten. Ich finde es ganz spannend zu sehen, was am Ende einer solchen Reise alles zusammenkommt. Vor allem wie es um die Spenden steht, aber auch wie sich das Geplante vom Tatsächlichen unterscheidet.

Reisehighlights Teil II

Bei meiner Streckenplanung habe ich darauf geachtet, möglichst schöne Plätze für den Abend anzufahren. Am besten immer in der Nähe vom Wasser. Nach so einer langen, hitzigen Tagestour geht nämlich nichts über eine Abkühlung im frischen, blau- oder grün-schimmernden Wasser.

Reisehighlights Teil I

Was war denn dein Highlight auf der Reise, werde ich hier und da gefragt. Dann fange ich an von einem ganz besonderen Highlight zu reden und habe am Ende meines Redeschwalls mindestens 20 Highlights aufgezählt. Jedenfalls fühlt es sich so an und während die ganze Reise an und für sich ein absolutes Highlight war, gibt es doch noch welche, die für mich besonders hervorstechen. Auf ganz verschiedenen Ebenen.

Splitterfasernackt – Vom Opfer zum Täter

Mobbing ist weder schwarz noch weiß und manchmal gibt es schleichende Übergänge von einer Rolle in die Nächste. So gibt es Mobbing-Opfer, sogenannte Bystander (aktiv, passiv oder Mitläufer:in) und natürlich Täter wie auch Täterinnen. Manche durchleben möglicherweise auch verschiedene Rollen in diesem sehr komplexen Konstrukt.

Täglich grüßt das Murmeltier

Fast jeden Tag auf dem Fahrrad zu sitzen und dabei durchschnittlich 100 km (schwankend zwischen 70 und 150 km) zurückzulegen erfordert energiesparende Routinen und einen guten Umgang mit der Zeit. Eine gelebte, vielfältige Zeit. Schneller und langsamer und vieles dazwischen.

Realitätencheck

Früher habe ich das Reisen als eine Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Heute sehe ich das mit komplett anderen Augen, ja als Privileg, denn es gibt ganze Kontinente, wo ein sehr geringer Prozentsatz überhaupt die Mittel zum reisen hätte. Und während hauptsächlich die tollen Eindrücke einer Reise mit Freunden und Bekannten geteilt werden, gibt es auch eine andere Realität des Reisens. Diese findet zumeist neben den bekannten Schauplätzen, den Sehenswürdigkeiten und Top-Städten statt.

Hierfür bin ich bereit zu sterben 

Es muss irgendwo zwischen Tag 21 und 23 meiner Radreise von Rheinsheim nach Sizilien gewesen sein, als mich eine Erkenntnis wie ein Fausthieb in die Leber traf. In diesem einen sehr besonderen Moment wurde mir diese eine Sache kristallklar, diese Sache, dass ich gerade in diesem Moment genau das Leben führe, dass ich genau in diesem Moment, in diesen Momenten führen möchte. Ein Gefühl, dass ich hier auf dem Rad mein Leben lassen könnte (nicht wollen würde!) und mit Freudentränen auf ein erfülltes Leben zurückblicken könnte.

Was dich nicht tötet…

In der vergangenen Woche habe ich die ein oder anderen Bilder und Videos auf verschiedenen Kanälen gepostet. Bilder und Videos, die eine gute Zeit vermitteln. Eine sehr gute Zeit, die ich trotz ausgesprochen anstrengender Tage, mehr als nur genieße. Genauso wichtig ist es für mich allerdings auch, auf die Ernsthaftigkeit des Themas Mobbing aufmerksam zu machen.

Streckenplanung für das Abenteuer

Du musst dich keinesfalls damit abmühen, das Rad neu zu erfinden. Im Gegenteil, in Zeiten des Internets haben wir Zugriff auf unendlich viel Formen von Informationen und ich finde es nur naheliegend, sich diesen Quellen zu bedienen. In Kombinationen mit den eigenen Ideen und weiteren Anregungen von außen, z.B. durch den Freundeskreis, entsteht dann etwas ganz Individuelles.

Im Fluss und auf dem Rad

Ich erinnere mich noch sehr genau an eine Wanderung in der wunderschönen Pfalz mit Freunden im Herbst 2022, denn kurz davor haben mich noch Freunde aus Berlin kontaktiert. Diese waren gerade auf dem Weg zurück von Italien und die beiden wollten einen Zwischenstopp bei mir einlegen, wofür ich grundsätzlich immer gleich Feuer und Flamme bin. Also ham wir kurzerhand gleich alle eingepackt und sind voller Vorfreude in die Pfalz gefahren. Die Stimmung war leicht, die Sonne am Himmel und alle waren in Wanderstimmung.

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