Manchmal träume ich davon,
im freien Fall zu schweben,
meinen Körper sich zu erzittern,
wie bei einem 9,5er Beben.
Träume davon, mein endliches
Dasein hinter mir zur lassen,
um nur für ne Sekunde den Kern
meiner Existenz anfassen, …
zu dürfen.
Keiner Dinge mehr zu bedürfen,
barfuß und geduldsam gen
Horizont zu schlürfen.
Dort wo Sein an keine Bedingung,
keinerlei Erwartung geknüpft,
dort wo das Sein alle
menschlichen Konzepte überbrückt.
Dort, alles durch Liebe entzückt und
sich nicht in Scheinhaftigkeit verrückt.
Alles sehen, ohne Nebel,
mit einem glasklaren Blick,
durch den die Seele
freudig und mit Zuversicht blickt.
Und für nen kurzen Augenblick,
Vergangenheit und Zukunft vergisst.